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Die Idee Die restaurierte Orgel der Landauer Marienkirche soll ein klingendes Abbild der ganzen Gemeinde und aller, die daran Freude finden, sein. Denn sie ist eine Gemeinschaft von großen, kleinen, schlanken, gewichtigen, lauten und leisen Pfeifen. Jede ist unverzichtbar und trägt das Ihre zur gewaltigen Klangfülle der "Königin der Instrumente" bei. Sie sind herzlich eingeladen, sich bei der Verwirklichung unseres Projektes zu beteiligen. Viele Pfeifen können durch kleine und große Sponsoren gestiftet werden. Unterstützen Sie die Sanierung unserer Orgel, indem Sie für eine oder mehrere Pfeifen die Patenschaft übernehmen! Neben Privatpersonen können selbstverständlich auch Firmen oder Vereine mithelfen. Eine Pfeifenpatenschaft eignet sich hervorragend als originelles und vor allem beständiges Geschenk: So können Sie die Patenschaft zum Geburtstag, zur Taufe, zur Hochzeit oder zu einem anderen Fest verschenken. Vielleicht möchten Sie auch zur Erinnerung an einen lieben Verstorbenen eine Pfeife stiften. Die Qual der Wahl? In der Orgel stehen über 4500 Pfeifen verschiedenster Größe und Bauart. Nur einen Bruchteil davon sieht man von außen. Die größten haben eine Länge von über 5 Metern und die kleinsten sind wenige Zentimeter lang. Manche sind aus Holz, die meisten aus Metall gebaut. Sie sind zylindrisch, konisch, offen oder gedeckt - schnarrende Zungenstimmen oder zarte Streicher. Jede von ihnen ist gleich wichtig um dem Orgelklang Kraft, Glanz und Farbe zu verleihen. Sie haben viele Möglichkeiten, sich für eine oder mehrere Pfeifen zu entscheiden. Die Patenschaftsbeträge richten sich nch der Größe der Pfeifen, nach ihrer Bauart (Zungen- oder Lippenpfeifen) und dem Material (Holz oder Metall). Wir bemühen uns, die Übersichtstabelle aktuell zu halten. Sollte Ihre "Wunschpfeife" bereits vergeben sein melden wir uns wegen einer Alternative. Vielleicht fällt es Ihnen leichter, sich zu entscheiden, wenn Sie Bekanntschaft mit einigen Pfeifenformen und Registernamen gemacht haben: Die "Chefs" der Orgel: die Prinzipale Sie stehen ganz vorne und geben in allen Werken den Ton an. Sie sind aus glänzendem Zinn gemacht, ihr Klang ist warm, rund und kräftig. Ihre Verwandten, die Oktaven und der Prestant stehen weiter hinten und sind je nach Tonlage nur ½- oder ¼ mal so lang. Die "Riesen": die tiefen Pedalpfeifen Wenn der Orgelklang fühlbar wird, dann sind meist die 32- oder 16-Fuß-Pfeifen im Spiel. Die tiefen 16´-Stimmen sind bis zu 5 m lang (1 Fuß = ca. 30 cm) und erzeugen satte, aber auch düstere Klänge. Die Instrumente: Trompete, Posaune, Streicher... Schon immer versuchte man im Orgelbau, den Klang anderer Instrumente nachzuahmen. So finden wir viele Register mit Namen von Instrumenten, wie sie auch in Orchestern vorkommen. Trompete, Posaune (Bombarde), Tuba, Oboe, Traversflöte, sogar Streichinstrumente wie die Violine und die Viola da Gamba. Welches Instrument spielen Sie? Die "Farbigen": Aliquotstimmen Sie spielen ein C, und es erklingt ein E: Auf der Orgel ist das sehr gut möglich. Viele Pfeifen klingen anders als der Ton, den man gerade spielt, und verleihen, kunstvoll gestimmt, dem Zusammenspiel mehrerer Register eine einzigartige Klangfarbe. Ihr Name gibt den Ton an: Terz, Quinte oder Septime. "Fünf auf einen Streich": die Mixturen Sie sind der Glanzfaktor der Orgel. Leuchtend bilden sie die Klangkrone und geben der Orgel Fülle: die Mixturen. Dabei können beiim Drücken einer Taste bis zu fünf kleine Pfeifen erklingen. Die kleinsten Pfeifen der Orgel finden sich in den Registern Cymbel oder Scharff, so kurz und schmal wie ein Bleistift - aber frech und unüberhörbar. Die Sanften: Gedeckte und Subbaß Oben haben sie einen Deckel. Das macht ihren Klang sanft und leise. Sie sind als beste Begleiter für die leisen Passagen da und heißen: Gedeckt und Subbaß. Die Außergewöhnlichen: Vox coelestis, Unda maris... Die Vox coelestis ("himmlische Stimme") und die Unda maris ("Meereswelle") sind Register, die absichtlich schwebend "verstimmt" sind und einen himmlischen, sphärisch zarten Klang ergeben. Die Vox humana ahmt die menschliche Stimme nach, und die Klarinette ist wegen ihrer komplizierten Bauart äußerst selten im Orgelbau zu finden. So wird´s gemacht: Wählen Sie auf der großen Pfeifentafel in der Kirche oder hier auf der Homepage die Pfeife(n) aus, für die Sie die Patenschaft übernehmen wollen. Das kann eine einzelne Pfeife sein, ein Dreiklang, eine Tonleiter oder ein ganzes Register. Vielleicht können Sie mit zwei Pfeifen Ihrer Initialien oder die eines anderen Menschen musikalisch erklingen lassen. Notieren Sie sich das angegebene Register und den Ton, Sie haben die Wahl, für welche Pfeife Sie spenden wollen. Die Spendenhöhe beträgt je nach Pfeifengröße 25 €, 50 €, 75 €, 100 €, 150 €, 200 €, 250 € oder 500 € (siehe Pfeifentafel). Zur besseren Übersichtlichkeit sind die Preisgruppen farbig gekennzeichnet. Sollte Ihre Wunschpfeife schon vergeben sein, oder wenn Sie keine Wunschpfeife auswählen möchten, suchen wir für Sie (ggf. nach telefonischer Rücksprache) eine Pfeife aus. Füllen Sie das Formular aus (hier können Sie den Patenschafts-Flyer im PDF-Format herunterladen). Sie können es gerne im Pfarrbüro oder nach dem Gottesdienst in der Sakristei abgeben. Nach Eingang des Patenschaftsbetrages (Überweisung oder Barzahlung im Pfarramt) erhalten Sie eine Bestätigungsurkunde für die übernommene Patenschaft, die entweder auf Sie persönlich oder auf den Namen einer von Ihnen bedachten Person ausgestellt wird, und eine Zuwendungsbestätigung, denn Sie können die Patenschaft steuerlich als Spende absetzen. Ihr Name (oder der des Beschenkten) wird in ein Patenschaftsbuch eingetragen. ![]() Hier können Sie den aktuellen Patenschaftsplan als PDF-Datei herunterladen. Und hier den Flyer zu den Pfeifenpatenschaften. |